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Scharnebeck

Wenn jede Minute zählt

Der SoVD-Ortsverband Scharnebeck hat einen neuen, altbekannten Vorsitzenden: Peter Röhr. Er hat das Amt erneut übernommen, nachdem sein Sohn Thorsten aus gesundheitlichen Gründen nicht wieder kandidierte. „Der SoVD Scharnebeck muss weitergehen“, erklärt Peter Röhr nach seiner Wahl.

Sein neuer Stellvertreter ist Bernhard Puls, der Nora Röhr ins Amt folgt. Schatzmeister bleibt Wilfried Jahnke und Schriftführerin Margret Röhr. Thorsten Röhr bleibt dem Ortsverband als Beisitzer erhalten.

Viel zu berichten hatte Thorsten Röhr nicht aus seinen drei Jahren Amtszeit. „Wir haben mit Beginn der Corona-Pandemie alles auf Null gefahren“, erklärte er. Die Angst vor Ansteckung sei sowohl im Vorstand als auch bei den Mitgliedern zu groß gewesen.

Doch jetzt soll es wieder aufwärts gehen. Geplant sind Fahrten ins Salzmuseum oder in den Harz, Bingo-Nachmittage und auch das Sommergrillen soll in diesem Jahr wieder stattfinden, versprach der neue Vorsitzende, Peter Röhr.

Der stellvertretende Kreisvorsitzende Stephan Cardinahl berichtete von der Arbeit des Beratungsbüros in Lüneburg und dankte dem Ortsverein für seinen Einsatz für die Mitglieder. Das erste Mal dabei war Kreisfrauensprecherin Brunhilde Ernst, die sich vorstellte und die Damen in der Runde ermunterte, bei den Treffen der Frauengruppe doch einmal vorbeizuschauen.

Referent des Abends war Peter Porkert vom DRK-Kreisverband Herzogtum Lauenburg. Er ist Spezialist für Ausbildung beim DRK und informierte die Zuhörer über die Themen Herzinfarkt, Symptome und Maßnahmen. Porkert hatte an diesem Abend nicht nur einen Defibrillator sondern auch gleich einen Dummie mitgebracht, an dem die Mitglieder üben durften.

Porkert betonte, dass 15 Minuten nach dem Herzstillstand „alles vorbei“ sei und es deshalb wichtig sei, sofort Erste Hilfe zu leisten. „Jede Minute zählt“, betonte er.

Der kleine Lennard Röhr war der erste, der sich an der Puppe versuchte, während der winzige weiße Kasten ihm mit lauter und deutlicher Stimme Anweisungen gab. „Die Defibrillatoren sind heute so hoch entwickelt, dass man eigentlich nichts mehr falsch machen kann“, erklärte Porkert.