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Katemin

Ihre Ansprechpartner vor Ort...


Mitgliederbestand bleibt stabil

Mit warmen Worten lobte die stellvertretende Bürgermeisterin Heike Thies die Arbeit des SoVD Ortsverbandes Katemin. Gerade in diesen schwierigen Zeiten habe der Vorstand so oft wie möglich, Kontakt zu seinen Mitgliedern gehalten und geholfen wo es ging. „Corona hat uns sehr deutlich gezeigt, wie wichtig das Thema Vereinsamung ist“, erklärte sie und befürwortete das Projekt Alltagshelfer, das SoVD-Vorsitzender Stephan Cardinahl in der Gemeinde angestoßen hatte.

Der Ortsverband Katemin steht auch nach zwei Jahren Corona gut da: „Der Mitgliederstand hält sich bei rund 300 die Waage“, freute sich Cardinahl. Er berichtete davon, wie der Vorstand Präsente an Türen und Briefkästen gehängt, Taschenkalender und Weihnachtsgrüße verteilt hatte und so den Kontakt über den Gartenzaun gehalten hat. Kein Jubilar hatte auf den Besuch seines Vorstandes verzichten müssen. In den Coronapausen seien sogar Spielenachmittage möglich gewesen.

Bei den Vorstandswahlen ergaben sich daher auch kaum Veränderungen. Vorsitzender bleibt Stephan Cardinahl, seine Stellvertreterin Silke Hildebrandt und Schatzmeisterin bleibt Margret Horn. Neu im geschäftsführenden Vorstand ist Schriftführerin Mona Ferber, die Heidemarie Päßler ablöst. Eine Frauensprecherin fand sich nicht. „Die brauchen wir auch nicht“, scherzte Cardinahl. „Wir haben so viele Frauen in der Gruppe, da brauchen wir eher eine Männersprecherin.“

Einen endgültigen Abschied musste Cardinahl von Beisitzerin Edeltraud Kassebaum nehmen. „Ich habe in all den Jahren wohl alle Ämter einmal gehabt“, sagte sie bei ihrer Verabschiedung. Sie sei bereits vor zwei Jahren in die Reihen der Beisitzer zurückgetreten, doch nun sei endgültig Schluss. „Du weißt ja, wo Du Deinen Cappuccino bekommst“, tröstete sie ihren Vorsitzenden. Neue Beisitzer sind Heidemarie Päsler, Evelyn Tiedke, Barbara Giering, Erika Mattner und Olaf Mennerich.

Für das kommende Jahr hat der Ortsverband einige Veranstaltungen angedacht. Cardinahl: „Wir warten den April noch ab, dann dürfen wir wieder ohne Masken durch die Gegend laufen.“

Auch im zweiten Pandemiejahr dicht am Menschen

Da staunten die Menschen in den Orten der Gemeinde Neu Darchau nicht schlecht: Ein knallroter Wagen mit einem Schild vom SoVD-Ortsverband Katemin fuhr durch die Dörfer. Überall dort, wo SoVD-Mitglieder wohnen, hielten Vorsitzender Stephan Cardinahl und sein Team an und überreichten Weihnachtsgrüße, die Mitgliederzeitung und ein kleines Präsent.

„Es ist nach wie vor wichtig in diesen Zeiten Kontakt zu den Mitgliedern zu halten“, sagte Cardinahl, der sich bei seiner Runde immer die Zeit für eine kleine Plauderei über den Gartenzaun oder auf Abstand vor der Tür nahm.

Das kommt bei den Mitgliedern ebenso an, wie die brandneue Werbung auf Cardinahls Auto: „So sehen, die Leute auch, dass wir von SoVD kommen und etwas machen.“

Dank an den Vorstand

Ende Oktober startete auch der Ortsverband Katemin wieder mit einer Veranstaltung durch.
Unter Einhaltung der Corona-Regeln fanden 28 Mitglieder den Weg in das neu eröffnete Göpelhaus in Neu Darchau. Der Betreiber zeigte den Gästen die neu gestaltenen Innenräume und verwöhnte sie mit selbst gebackenem Blechkuchen und Torten. Da sich die Mitglieder seit rund eineinhalb Jahren nicht mehr getroffen hatten, war die Gesprächsbereitsschaft an den Tischen enorm.
Vorsitzender Stephan Cardinahl nutzte die Chance und berichtete über die Umstellung des Büros in Lüneburg auf kontaktlose Beratung. Im Ortsverband Katemin sind Corona bedingte Kündigungen aus geblieben, der Mitgliederstand ist konstant und die Finanzlage solide.
Im Anschluss an Kaffee und Kuchen wurde Bingo gespielt. Die Zahlen zog Silke Hildebrandt aus der Glückstrommel und nach einigen Erklärungen hatten alle Ihren Spaß an diesem Nachmittag. Deshalb soll der Spielenachmittag ab nächstes Jahr auch künftig regelmäßig einmal im Monat stattfinden.
Die Mitglieder bedankten sich ausdrücklich beim Vorstand dafür, dass man sich auch in der Coronazeit immer wieder gemeldet hatte, Infos mit der Verbandszeitung verteilt hatte und auch für die Oster- und Weihnachstgrüße.

 

Das kommt jedem Besucher zugute

„Ich bin angesprochen worden, ob so etwas möglich ist“, berichtet Ortsverbandsvorsitzender Stephan Cardinahl. Ein Gespräch mit der Friedhofsverwaltung ergab: Ja, es ist möglich. Cardinahl bestellte eine passende Bank – etwas Solides aus Gusseisen und wetterfestem Holz. Anschließend baute er sie zusammen und nun steht sie direkt am neueren Gräberfeld neben der Kapelle. Nur das Messingschild mit der Aufschrift „Gespendet vom SoVD“ fehlt noch, aber das ist bereits in Arbeit.

„Wir freuen uns sehr über diese Spende“, sagt Cardinahl, der mit seiner Stellvertreterin Silke Hildebrandt gleich eine Sitzprobe machte. „Vor allem deshalb, weil sie jedem Besucher hier zugute kommt.“