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Amelinghausen

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Dank für 25 Jahre Treue

Fast 400 Frauen und Männer gehören dem SoVD-Ortsverband Amelinghausen an. Im Rahmen der jüngst durchgeführten Mitgliederversammlung wurde Siegfried Michaelis aus Dehnsen vom Vorsitzenden Norbert Thiemann und der frisch gewählten 2. Vorsitzenden Ulrike Böckmann für seine 25-jährige Mitgliedschaft mit einem Blumengruß einer Urkunde sowie einer Anstecknadel geehrt. Herzlichen Dank für die Treue.

Großer Bedarf an Hilfe bei sozialen Fragen

Eine neu gewählte Vorstandsriege, konstant gebliebene Mitgliederzahlen trotz Pandemie und eine vielfältig geleistete Unterstützung bei sozialen Fragen: Entsprechend zufrieden zog der 1. Vorsitzende Norbert Thiemann des SoVD-Ortsverbandes  Amelinghausen bei der Jahresversammlung vor knapp 50 Anwesenden im Gasthaus Fehlhaber Bilanz. „Wir sind gut aufgestellt und tragen mit unseren Veranstaltungen, Themenabenden, Ausflügen oder Besuchen zu Jubiläen viel zum gemeinsamen Miteinander vor Ort bei.“

Er verwies darauf, wie wichtig für viele Menschen die unterschiedlichen Hilfen rund um Fragen zu Kurzarbeitergeld, Rente/Pflege oder Hartz IV mit den weiterführenden fachlichen Beratungen durch den SoVD-Kreisverband Lüneburg-Lüchow seien. „Wir sind die erste kompetente Anlaufstelle“, so der Vorsitzende. „Der Bedarf an Unterstützung durch uns als starke Stimme für soziale Gerechtigkeit ist groß“, sagte Norbert Thiemann.

Das bestätigte auch Kreisvorsitzende Elfi Rosin mit Blick auf die aktuelle Lage in Deutschland: „Bei aller Bereitschaft Flüchtlinge aus der Ukraine zu unterstützen und sie willkommen zu heißen, sollten die einkommensschwachen Senioren, Grundsicherungsbeziehende und Hartz IV - Empfänger nicht vergessen werden“, betonte sie. „Zumal die Energiekosten und die Kosten für Lebensmittel aktuell stark angestiegen sind. Sie kritisierte, dass Finanz- und Wirtschaftsminister einhellig starke finanzielle Unterstützung für die Wirtschaft verkünden, bei den Einkommensschwachen aber nur zögerlich handeln würden.

Im Mittelpunkt der Versammlung standen Wahlen zum Vorstand. Einstimmig wählten die Mitglieder Norbert Thiemann für zwei weitere Jahre zum Vorsitzenden. An seiner Seite steht mit Ulrike Böckmann aus Soderstorf eine neue Stellvertreterin. Sie löst Heidi Hoffmann ab. „Ich habe mich für dieses Ehrenamt zur Verfügung gestellt, um dem Verband etwas zurückzugeben, nachdem ich selbst erlebt habe, wie kompetent der SoVD helfen kann“, sagte Ulrike Böckmann.

Im Amt bestätigt wurden ebenfalls Schatzmeisterin Edith Ehlert, Schriftführerin Regina Bütow und Frauensprecherin Monika Narewski. Beisitzer sind Bärbel Saß sowie neu Karl-Friedrich Ehlert und Jürgen Ludolph. Kassenrevisorinnen bleiben Ela Ludolph, Renate Thiemann und neu Anika Ebel.

Für das laufende Jahr wird der SoVD – je nach aktueller Corona-Lage – wieder einige Veranstaltungen organisieren. Dazu gehört am 30. April ein Boßel-Nachmittag in der Kronsbergheide, aber auch Themenabende über Betrügereien oder Hilfe nach Bränden.

Ehrung beim Grünkohlessen in Amelinghausen

Mit zwei gelungenen Veranstaltungen hat der Amelinghausener Ortsverband des Sozialverbandes Deutschland (SoVD) im von „Corona“ gezeichneten Jahr 2021 seinen Jahresabschluss gefeiert. So trafen sich nach der Jahreshauptversammlung im November knapp 50 Mitglieder unter strengen 3G-Regeln zum traditionellen Grünkohlessen im Gasthaus Fehlhaber.

„Es war ein schöner Abend bei leckerem Essen und vielen netten Gesprächen“, war das Resümee des Vorsitzenden Norbert Thiemann. Gemeinsam mit Edith Ehlert (Schatzmeisterin) und Heidi Hoffmann (2. Vorsitzende) wurde Claus-Peter Noll aus Rehlingen, für seine über 30-jährige Mitgliedschaft im SoVD mit einer Anstecknadel und einem Blumenstrauß geehrt. Die Ehrung der leider kurzfristig erkrankten Christa Steiner, für ihre 25-jährige Mitgliedschaft, wird im kleinen Kreis nachgeholt.

Mit einem kurzen Rückblick auf das Jahr 2021 stand im Fazit fest: „Wir hoffen im Jahr 2022 auf eine bessere Lage und mehr Möglichkeiten für Aktivitäten“, so Norbert Thiemann. Die ausgefallenen Veranstaltungen sollen nachgeholt werden. Zudem ist eine Mehrtagesreise in den Thüringer Wald vom 21. bis 26. August geplant.
Einen großen Dank sprach der Vorsitzende der Samtgemeinde und den Mitgliedsgemeinden aus, die die Arbeit des Sozialverbandes mit einer Bezuschussung für das Jahr 2022 unterstützen.

Veranstaltungen von 2020 nachholen

Auch im Ortsverband Amelinghausen hat die Pandemie das ganze Jahr durcheinandergewirbelt. „Wir hatten viele Dinge geplant, die wir groß in unserem Programmflyer angekündigt hatten“, berichtete Vorsitzender Norbert Thiemann während der Jahresmitgliederversammlung. Wegen der allgemeinen Corona-Regeln und den Dienstanweisungen des SoVD seien viele der Mitglieder doch sehr einsam gewesen. Deshalb habe der Vorstand versucht, im Rahmen der Möglichkeiten Kontakt herzustellen. „Telefonaktionen, Einkaufsbegleitung, Kurzbesuche bei Geburtstagen und Jubiläen sollten den Mitgliedern zeigen: Wir haben Euch nicht vergessen.“ Auch Unterstützung bei der Frage um Kurzarbeitergeld gab der Vorstand, indem er die richtigen Ansprechpartner für die Mitglieder fand und Kontakte herstellte.
Thiemanns Dank für diese schwierige Zeit galt vor allem denjenigen, die sich für die Arbeit in Impf- und Testzentren zur Verfügung gestellt hatten. „Das hat uns doch ein Stück Lebensqualität zurückgegeben“, sagte er. Kritisch bewertete er einige Aufrufe des SOVD, wie etwa Menschen zum Impfen zu fahren oder andere Arten von Zusammenkünften. „In Zeiten der Kontaktbeschränkung passt das einfach nicht“, betonte er. Auch die Schutzmasken mit dem SoVD-Logo seien zu spät gekommen, denn zu dem Zeitpunkt galt schon die Vorschrift für die medizinische Maske.
Für das laufende Jahr versprach Thiemann, vieles von dem nachzuholen, was eigentlich schon im vergangenen Jahr geplant war. Dazu gehörte auch eine vierstündige Boßeltour durch die Heide und der Vortrag über die Bahnhofsmission Lüneburg, der nach der Jahreshauptversammlung kam.
Gabriele Schlumbohm und Dagmar Schmeelcke berichteten über ihre Arbeit bei der Bahnhofsmission. Mit 18 Ehrenamtlichen kümmert sich das Team um Menschen die Hilfe brauchen – und das rund um die Uhr. Ob Hilfe beim Ein-, Aus- und Umsteigen, Begleitung und Unterstützung im Bahnhofsbereich, Aufenthalt im Raum der Bahnhofsmission oder einfach nur Zeit und ein offenes Ohr. Auf unterhaltsame Weise schilderten die beiden Damen die 100-jährige Geschichte der Mission, die auch mit der Weltgeschichte verbunden ist, die Flüchtlinge und Hilfebedürftige manchmal in großer Zahl auf den Bahnhof schwemmte. Etwa 3300 Menschen betreut das Missionsteam jährlich – in Krisenzeiten bis zu 15 000.
Im Anschluss an den Vortrag entspann sich eine lebhafte Diskussion. Viele der Anwesenden hatten selbst schon mal am falschen Gleis gestanden, den Fahrkartenautomaten beim besten Willen nicht verstanden oder waren mit dem Kinderwagen nicht schnell genug. Dann half die Bahnhofsmission. Nicht umsonst nennen die Menschen sie auch „das warme Herz des Bahnhofes“.

Viel Spaß beim Boßeln durch die Heide

Bei herrlichem Sonnenschein trafen sich 24 Teilnehmer auf dem Parkplatz am Lopausee. In zwei Mannschaften ging es ausgerüstet mit zwei Holzkugeln auf einen rund fünf Kilometer langen Rundweg um die Kronsbergheide, am Schafstall vorbei zurück zum "Peter Ehlers Weg".
Geboßelt wurde mit viel Elan und guter Laune, wobei auch die Unterhaltung am Rande nicht zu kurz kam. Dass das Alter bei diesem geselligen Ostfriesensport keine Rolle spielt zeigte das Teilnehmerfeld, der jüngste Teilnehmer war acht Jahre und die Ältesten über 80 Jahre. Aufgrund des schönen Oktoberwetters lockte es viele Spaziergänger und Radfahrer in die Heide, die sich die gesellige Unternehmung interessierten. In der Endwertung des sportlichen Vergleichs lagen die Mannschaften nur knapp auseinander, was wieder einmal gezeigt hat, dass durch Schatzmeisterin Edith Ehlert eine gute und ausgewogene Einteilung der Mannschaften gelungen war.
Nach etwa drei Stunden erwartete die emsigen Boßeler mitten in der Kronsbergheide eine lange Kaffeetafel auf der zum krönenden Abschluss des Tages, ein von Spendern bereitetes, tolles Kuchenbüfett angeboten wurde. Einige Besucher der Heide warfen einen neidischen Blick auf das umfangreiche Kuchenangebot.
Ein herzlicher Dank gilt allen, die die Veranstaltung vorbereitet und mit einer Kaffee- Tee- und Kuchenspende bereichert haben.