Dahlenburg
Gemeinsam schmeckt's einfach besser

Der Duft von Gegrilltem lag in der Luft, an den Tischen wurde gelacht und angeregt erzählt – rund 50 Mitglieder des SoVD-Ortsverbandes Dahlenburg folgten der Einladung zum gemeinsamen Grillnachmittag an der Waldstation in Nahrendorf. Organisiert hatte das Treffen Schatzmeister Ekhardt Schenk, der mit seiner Idee genau den Geschmack der Mitglieder traf.
Bei Bratwurst, Schweinenacken und einer großen Auswahl an selbst mitgebrachten Salaten verbrachten die Gäste einen geselligen Nachmittag in entspannter Atmosphäre. Nach dem Essen blieb viel Zeit für Gespräche, gemeinsames Lachen und den Austausch untereinander.
„Ich wollte einfach einmal ausprobieren, ob die Mitglieder Lust auf so einen Grillnachmittag haben“, sagte Ekhardt Schenk. Die Resonanz fiel eindeutig aus: „Das machen wir im nächsten Jahr wieder.“ Viele Teilnehmer bedankten sich für die gelungene Veranstaltung und den schönen Nachmittag.
Zu den Gästen gehörte auch der zweite Kreisvorsitzende Stephan Cardinahl. Er mischte sich unter die Mitglieder, stand für Fragen zur Verfügung und nutzte die Gelegenheit zum persönlichen Austausch.
Mit großer Vorfreude blicken viele bereits auf die nächste gemeinsame Unternehmung: die Tagesfahrt an die Müritz. Das Interesse ist so groß, dass beinahe ein zweiter Reisebus hätte eingesetzt werden müssen. Nun werden 56 Teilnehmer die Fahrt antreten – ein weiteres Zeichen für das rege Vereinsleben im SoVD-Ortsverband Dahlenburg.
Neuer Vorsitz und viel Dankbarkeit in Dahlenburg

Ein neues Gesicht an der Spitze, ein vertrautes Team im Rücken: Adi Brachmann führt künftig den SoVD-Ortsverband Dahlenburg. Ekhard Schenk wurde als Schatzmeister im Amt bestätigt, neue Schriftführerin ist Etta Brachmann, die zugleich die Aufgabe der Frauensprecherin übernimmt. Als Beisitzer gehören künftig Renate Gerber, Jutta Schenk und Harald Gronholz dem Vorstand an. Zu Kassenprüfern wurden Hans-Hermann Burmester, Ilona Dobrowolski und Nicole Körbelin gewählt.
Der 2. Kreisvorsitzende Stephan Cardinahl würdigte die Arbeit des scheidenden Vorsitzenden Harald Gronholz, der sein Amt aus Altersgründen abgegeben hat. „Harald ist es zu verdanken, dass es den Ortsverband Dahlenburg weiterhin gibt“, betonte Cardinahl. Gemeinsam mit Ekhard Schenk habe Gronholz vor zwei Jahren Verantwortung übernommen und damit den Fortbestand gesichert.
Auch Pastorin Sandra Golenia hob die Bedeutung der Vereinsarbeit hervor. Gerade in herausfordernden Zeiten sei es wichtig, dass Menschen durch gemeinsame Aktivitäten zueinanderfinden. Die Samtgemeinde ließ sich durch den stellvertretenden Bürgermeister Franz-Josef Kamp vertreten, der die Grüße von Bürgermeisterin Uta Kraake überbrachte und die Zusammenarbeit mit dem SoVD als wichtigen Baustein im sozialen Miteinander bezeichnete.
In seinem Rückblick erinnerte Gronholz an ein aktives Vereinsjahr und stellte zugleich das Programm für 2026 vor. Neben Beratungsangeboten sind monatliche Spielnachmittage, Spaziergänge sowie Bus-Tagesfahrten und Vortragsabende geplant. Auch eine Bingo-Veranstaltung, ein Grillfest, die Teilnahme am Volkstrauertag und die Weihnachtsfeier am 5. Dezember gehören zum festen Jahreskalender.
Vor den Wahlen standen Ehrungen langjähriger Mitglieder im Mittelpunkt: Für 20-jährige Treue wurden Siegfried Appel sowie Annegret und Hans-Heinrich Daasch ausgezeichnet, Edelgard Bialetzki für 25 Jahre. Bereits 30 Jahre gehören Ruth Brodka und Erwin Meyer dem Verband an.
Zum Abschluss dankte der neue Vorsitzende Adi Brachmann seinem Vorgänger für dessen Einsatz. Ohne das Engagement von Gronholz und Schenk vor zwei Jahren wäre der Ortsverband heute nicht mehr eigenständig, sagte er. Mit anhaltendem Applaus würdigten die Mitglieder die Verdienste des scheidenden Vorsitzenden, der dem Vorstand weiterhin als Beisitzer erhalten bleibt.
Großer Bedarf an persönlichem Austausch

Erst seit einem knappen Jahr ist der neue Vorstand im Amt und schon ist das Verbandsleben in Dahlenburg wieder mit Leben erfüllt. Bei der sehr gut besuchten Jahreshauptversammlung berichtete Vorsitzender Harald Gronholz über den erfolgreichen Neustart: „An unserem Tagesausflug nach Büsum waren zwei Busse gut gefüllt und bei unserer Weihnachtsfeier waren über 50 Gäste dabei“, zählte er nicht ohne Stolz auf. „Die kostenlose Busfahrt nach Hannover und Müden habe viele gerne genutzt.“
Samtgemeindebürgermeisterin Uta Kraake lobte in ihren Grußworten die neue SoVD-Arbeit: „Ich freue mich sehr über das Engagement des SoVD-Dahlenburg: Hier werden Kontakte gepflegt und die Mitglieder erhalten soziale Unterstützungen.“ Sie berichtete, wie die Samtgemeinde das altersgerechte Leben zurzeit mit dem Neubau von Bushaltestellen für Beeinträchtigte verbessert. Hierzu müssen immer wieder Mittel vom Kreis und Land beantragt werden. „Für unsere Zukunft fördern wir den Ausbau von Wind und Solarenergie, damit wir in absehbarer Zeit besser dastehen als jetzt.“
Pastorin Sandra Golenia berichtete von der Arbeit mit den Konfirmanden: „Die gerechte Verteilung von Ressourcen ist dort Thema“, sagte sie. „Das ist aber wohl auch ein allgemeines gesellschaftliches Problem. Hierfür müssen Antworten gefunden werden.“ Stefan Cardinahl vom SoVD-Kreisverband hatte gute Nachrichten: „Wir haben einen Mitgliederzuwachs und wir haben eine neue Mitarbeiterin im Beratungsbüro.“
Mitglieder und Freunde vom Dahlenburger SoVD können sich schon jetzt auf die Aktionen im laufenden Jahr freuen. Es finden monatlich Spielenachmittage in Jennys Klubresteraunt statt. Am 16. August geht es in das Ostseebad Rerik. Nach den Sommerferien wird eine Fahrradkodierung von der Polizei in der Oberschule „Am Dorn“ angeboten und über das Jahr gibt es verschiedene Fachvorträge. „Unsere bisherigen Aktivitäten haben gezeigt, dass es einen großen Bedarf an persönlichen Treffen zum Austausch und „Klönschnack“ gibt“, erklärte dazu Vorstandsmitglied Adi Brachmann. „Dieses werden wir pflegen und ausbauen.“ Weitere Informationen und Anmeldungen sind per Telefon (05855-694) oder per Mail (haraldgronholz@t-online.de) möglich.
Soziale Unterstützung und Kontaktpflege

Der frisch gewählte Vorstand des SoVD-Ortsverbandes Dahlenburg kann eine weitere erfolgreiche Veranstaltung verbuchen. „An unserem Tagesausflug nach Büsum haben mehr als 50 Mitglieder und Freunde teilgenommen und heute bei unserer Weihnachtsfeier waren wieder über 50 Gäste dabei“, freute sich Vorsitzender Harald Gronholz. Auch Samtgemeindebürgermeisterin Uta Kraake lobte in ihren Grußworten die neuen Aktivitäten: „Ich freue mich sehr über den gelungenen Neustart des SoVD-Dahlenburg“, betonte sie. „So werden Kontakte gepflegt und die Mitglieder erhalten soziale Unterstützungen.“
Anlässlich der Feier hatte die Betreiberin von Jennys Klubrestaurant, Jenny Schmitz, eigens ein Kuchen- und Häppchen-Büfett gezaubert, das die Mitglieder sehr begeisterte. Der Dahlenburger Männergesangsverein Concordia sorgte für die passende vorweihnachtliche Stimmung. Nach einigen mehrstimmig vorgetragenen Liedern hat der Chor alle im Saal zum Mitsingen mehrerer Weihnachtliedern animieren können.
Höhepunkt des Nachmittages waren die Jubilarehrungen. Am längsten mit dabei ist Ottfried Michaelis (45 Jahre), gefolgt von Annemarie Burmester, Hans-Hermann Burmester, Richard Pohl und Renate Gerber (jeweils 30 Jahre). Hildegard Rietzler ist seit 25 Jahren mit dabei, ebenaso Norbert Lissner. Alle Jubilare erhielten die Ehrennadel des SoVD, eine Urkunde und einen Präsentkorb.
Mitglieder und Freunde vom Dahlenburger SoVD können sich schon jetzt auf die Aktionen im kommenden Jahr freuen: Im März gibt es einen kostenlosen Tagesausflug zur Firma Wenatex in Hannover mit anschließender Weiterfahrt zum Müllerhof nach Müden an der Örtze. Im August geht es in das Ostseebad Rerik und das ganze Jahr über werden verschiedene Fachreferate vor Ort angeboten. Nähere Informationen und Anmeldungen bei Harald Gronholz unter 05855-694 oder per Mail an haraldgronholz@t-online.de.

Zum Auftakt einmal nach Büsum zum Bummeln


Monatelang war es ruhig um den SoVD-Dahlenburg. Doch jetzt startete der neue Vorstand mit einer voll ausgebuchten Tagesfahrt nach Büsum wieder voll durch. Dieser Ausflug war schon seit langem der Wunsch von Beisitzerin Renate Gerbers, die auch dem alten Vorstand angehört hatten. Der Ortsverband hatte emsig Werbung gemacht: Überall in Dahlenburg stieß man auf die Plakate für die Busfahrt, und so war es kaum eine Überraschung, dass der Ausflug ein voller Erfolg war.
„Das hat alles super geklappt“, freute sich Vorsitzender Harald Gronholz. „Danke an unseren Schatzmeister Ekhard Schenk, der alles so gut organisiert hat.“
Früh morgens startete der Bus in Dahlenburg und auf halber Strecke gab es erst einmal ein Bordfrühstück. Gut gestärkt und mit bester Stimmung kamen die Ausflügler mittags in Büsum an.
Die Hafenstadt an der Nordsee, die auch das „Tor zum Weltnaturerbe Wattenmeer“ genannt wird, hat eine lange Geschichte und viel Kultur zu bieten. Aber auch ein langer Spaziergang entlang der Strandpromenade lockte die Dahlenburger.
„Das Wetter war zwar sehr gemischt, aber zwischen den Regenschauern konnte man sich beim Schoppen, Mittagessen und Kaffeetrinken im Trockenen aufhalten“, berichtete Gronholz. Durchgeweht von einer frischen Nordseebrise und mit vielen Eindrücken kamen die Ausflügler abends wieder in Dahlenburg an.
Viel Arbeit aber auch viele Ideen


Jetzt ist es offiziell: Der SoVD-Dahlenburg hat einen neuen Vorstand. Nachdem die Arbeit über ein Jahr lang brach lag, haben sich jetzt sechs engagierte Mitglieder gefunden, die die Arbeit des Ortsverbandes fortsetzen wollen. Bei der Mitgliederversammlung wählten die Teilnehmer Harald Gronholz zu ihrem neuen Vorsitzenden. Schatzmeister wurde Ekhard Schenk, Schriftführerin Susanne Schulze, Beisitzerin Renate Gerber und Revisoren Hans-Hermann Burmester und Hildegard Münch.
„Wir wissen, dass es viel Arbeit sein wird, diesen Ortsverband zu reaktivieren“, sagte der zweite Kreisvorsitzende Stephan Cardinahl zur Begrüßung. „Aber wir schätzen es sehr, dass einige sich bereit erklärt haben, das zu übernehmen.“ Er sei froh, dass der Ortsverband eigenständig bleiben könne und das es in Dahlenburg zudem noch so vorbildliche Räumlichkeiten für Veranstaltungen gebe. „Wir wollen mit diesem Neuanfang in die Zukunft schauen und nicht auf Vergangenes.“
In seinem Bericht konzentrierte sich Cardinahl vor allem auf die Finanzen des Ortsverbandes. „Es hat lange gedauert, bis die Kontoauszüge da waren“, so Cardinahl. „Aber: „Die Finanzen stimmen und alles andere kann man heilen.“ Er berichtete über die Kontenbewegungen und dass die Revision alles abgesegnet habe. Die Mitglieder stimmten entsprechend einstimmig bei drei Enthaltungen für die Entlastung des alten Vorstandes.
Der neue Vorstand hat bereits Ideen für die Arbeit: So soll es eine Tagesfahrt nach Büsum geben und eine Jahresabschlussfeier am 7. Dezember, bei der auch langverdiente Mitglieder geehrt werden sollen.
Im Anschluss an die Mitgliederversammlung referierte Polizeihauptkommissarin Kathrin Richter über die neuesten Maschen der Betrüger, die vor allem Senioren ins Visier genommen haben. „Betrügereien an Senioren werden nicht weniger“, betonte sie. „Das liegt aber nicht daran, dass die älteren Menschen tüddeliger, sondern die Betrüger immer raffinierter werden.“ Sie berichtete anschaulich über Schockanrufe und vermeintliche Anrufe von Pflegekassen und Banken und betonte immer wieder: „Legen Sie einfach auf und lassen Sie sich auf keine Diskussionen ein.“ Obwohl die angezeigten Nummern falsch seien, helfe es, wenn man sie notiere, denn die Polizei können diese Nummer oft bestimmten Tätern zuordnen. Vorsicht sei auch geboten beim Auftauchen von Inkasso-Rechnungen: „Prüfen Sie genau“, warnte sie. „Und werfen Sie den Tätern nicht das Geld in den Rachen.“
Bei einer Mitgliederversammlung in Dahlenburg fanden sich vier neue Initiatoren für die Arbeit vor Ort"Ich wollte den Ortsverband nicht einfach sterben lassen"

Der SoVD Ortsverband Dahlenburg macht weiter: Ekhard Schenk, Harald Gronholz, Renate Gerber und Susanne Rodenberg wollen sich engagieren und die Arbeit im Ortsverband wieder auf die Beine stellen. Dabei übernehmen sie zunächst keinerlei offizielles Amt.
Nachdem im vergangenen Jahr der Vorstand satzungsgemäß seine Ämter verloren hatte, trafen sich jetzt auf Einladung des Kreisverbandes rund 40 Mitglieder in Jennys Klubrestaurant, um über die Zukunft des Ortsverbandes zu sprechen. „Wenn sich hier kein neuer Vorstand findet, werden die Mitglieder auf Bleckede und Katemin verteilt“, machte der 2. Kreisvorsitzende Stephan Cardinahl deutlich. „Aber bei 346 Mitgliedern sollte es doch möglich sein, einen neuen Vorstand zu bilden.“
Auch Kreisvorsitzender Joachim Roemer appellierte an die Anwesenden: „Es lohnt sich wirklich weiterzumachen, denn so könnt Ihr hier vor Ort selbst gestalten.“ Sogar Samtgemeindebürgermeisterin Uta Kraake war gekommen, um die SOVD-Mitgliedern kennenzulernen und ihnen Mut zu machen. „Ich würde mich freuen, wenn die Arbeit des Verbandes hier vor Ort fortgesetzt werden kann.“
Bei der lebhaften Diskussion fragten die Mitglieder nach Aufgaben des Vorstandes, Möglichkeiten von Aktivitäten und machten deutlich, was sie vom einem Vorstand erwarten. „Derjenige muss vor Ort und erreichbar sein“, betonte etwa Bernd Kluczynski.
Das neue Quartett will zunächst überlegen, was machbar ist und was nicht. „Für mich war es erst einmal das Wichtigste, den Ortsverband nicht sterben zu lassen“, sagte Ekhard Schenk. In Zusammenarbeit mit Stephan Cardinahl wollen die vier erste Überlegungen starten. Schenk: „Vielleicht finden wir ja auch noch ein paar Leute, die bereit sind mitzumachen.“
Zum Abschluss des Nachmittages überreichte Cardinahl Renate Gerber noch einen Blumenstrauß als Dankeschön: Sie hatten auch in der Zeit ohne Vorstand regelmäßig weiterhin den Spielenachmittag organisiert.