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Bardowick

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Wie Bardowick durch die bisherige Corona-Zeit kamWenig getan und doch viel

Mit gebührendem Abstand wagte sich der SoVD-Bardowick an seine Jahreshauptversammlung 2021. Im vergangenen Jahr hatte sie wegen der Pandemie ausfallen müssen, doch in diesem Jahr standen Vorstandswahlen an; Gleichzeitig erlauben die aktuellen Zahlen derzeit ein Treffen so vieler Menschen. Mit Masken, Desinfektionsspray und Anwesenheitsliste kannten sich die Mitglieder schon aus: Nahezu routiniert betraten sie den Saal des Gasthauses Anker und suchten sich ihre Plätze.

„Corona hat uns ja auch in diesem Jahr einen Strich durch die Rechnung gemacht“, bekannte Vorsitzender Harald Ernst denn auch bei seinem Jahresbericht, der nun eineinhalb Jahre abdecken musste. Im April des vergangenen Jahres hatten sich Brunhilde Ernst und Regina Burmester zusammen gesetzt und  Masken genäht. Damals waren Masken noch Mangelware. Der Vorstand brachte diese Masken samt einer kleinen Blume direkt zu seinen Mitgliedern nach Hause.

„Dann dachten wir uns Weihnachten ohne Adventsfeier mit dem SoVD geht gar nicht“, berichtete Ernst weiter. Also packten Freiwillige kleine Tütchen mit Süßigkeiten und einer kleinen Grußkarte und verteilten sie ebenfalls unter den Mitgliedern. „Die Resonanz war wirklich gut, die Leute haben sich gefreut und bedankt.“

Außerdem spendete der Ortsverband 250 Euro an die Flutopfer und eine Bank für die Gemeinde. Für das laufende Jahr hat Ernst noch Hoffnung: „Wir haben im September ein gemeinsames Frühstück geplant und planen eine Fahrt zum Weihnachtsmarkt in Celle.“

Kreisvorsitzende Elfi Rosin lobte das Engagement vor Ort. „Das habt Ihr wirklich toll hinbekommen“, sagte sie. Sie berichtete von der Aktion Armutsschatten, bei der der SoVD Menschen darüber aufklärt, wie leicht man von Armut bedroht sein kann, ohne es auch nur zu ahnen. „Weil man immer gearbeitet hat, denkt man nicht darüber nach, dass es im Alter nicht reichen könnte“, erklärte sie. Das habe sich auch bei der Aktion mit den übergroßen roten Figuren in Lüneburg-Kaltenmoor gezeigt, die im vergangenen Jahr während eine Corona-Pause umgesetzt werden konnte. „Nutzten Sie die Chance und laden die Politiker ein, die jetzt kandidieren und fragen Sie sie, was sie dagegen tun wollen“, forderte sie die Mitglieder auf.

Sie berichtete von neuen Gesichtern im Beratungsbüro in Lüneburg und dass trotz der Pandemie schon jetzt mehr Anträge bearbeitet wurden als in den Vorjahren.

Frauensprecherin Regina Burmester informierte über die Arbeit des frauenpolitischen Ausschusses auf Kreisebene, der vor allem über Videokonferenzen den Kontakt zueinander und zu den Ortsverbänden gehalten hatte.

Bei den Vorstandswahlen wurden fast alle Mitglieder in ihren Ämtern bestätigt. Neu im Vorstand ist Conny Depmer, die Antje Werner als Schatzmeisterin ablöst. Vorsitzender bleibt Harald Ernst, seine Stellvertreterin Hildegard Stein, Schriftführerin Margreth Schmidt, Frauensprecherin Regina Burmester. Beisitzer sind Hans-Jürgen Werner, Antje Werner und Jutta Raabe. Revisoren sind Gerd-Jürgen Behr, Gisela Rothe, Werner Stöber und Waltraud Kloth.

Spende für die Flutopfer

Ende Juli hat der SoVD seine eigene Spendenaktion für die Flutopfer in Deutschland gestartet. Als ältester Sozialverband Deutschlands wird der SoVD hier seiner besonderen Verantwortung gerecht – bei der Hilfe für diejenigen, die zum Teil alles verloren haben.

Der Ortsverband Bardowick hat jetzt 250 Euro auf das Spendenkonto eingezahlt. "Wir vom Ortsverband Bardowick erklären uns mit den Flutopfern solidarisch", sagte Vorsitzender Harald Ernst. "Das stellt auch das Fundament des SoVD dar."

Das Spendenkonto des SoVD für die Hochwasseropfer lautet: Evangelische Bank (EB)
IBAN: DE82 5206 0410 1003 9999 39
BIC: GENODEF1EK1