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Adendorf

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Mitgliederzahl trotz Pandemie gestiegen

Das Jahr 2020 begann im Ortsverein Adendorf noch ganz normal. Sogar die Jahresmitgliederversammlung fand noch statt, ehe Corona alles lahmlegte. „Im Herbst haben wir vor dem zweiten Lockdown noch zu zwei Fahrten einladen können“, berichtete Vorsitzender Steven Göbel bei der aktuellen Mitgliederversammlung. Weil die Weihnachtsfeier ausfallen musste, packte der Vorstand für alle Mitglieder kleine Überraschungspäckchen, die persönlich abgeliefert wurden.

Trotz der Pandemie ist die Mitgliederzahl um neun auf 446 angestiegen, wie Göbel nicht ohne Stolz verkündete. Auch die Vorstandsarbeit hatte nicht gelitten. „Solche Dinge wie die Teilnahme an der Sozialkonferenz sind ja selbstverständlich“, so Göbel.

Die stellvertretende Bürgermeisterin Ute Schaller lobte die Arbeit des Sozialverbandes vor Ort und gratulierte dem Verband als mitgliederstärksten Verein in der Gemeinde. „Es ist toll, wenn sich Menschen füreinander einsetzen“, sagte sie. Sie umriss die Eckdaten des neuen Haushaltes und betonte, dass Vereine und Verbände mit rund einer Million Euro unterstützt werden. Auch der SoVD Adendorf profitiert alljährlich davon.

Bei den turnusgemäßen Vorstandswahlen ergaben sich kaum Veränderungen: Vorsitzender bleibt Steven Göbel, seine Stellvertreterin ist seine Mutter Cortina Göbel. Schatzmeisterin bleibt Ursula Meyer-Melchior und Schriftführerin Marie-Luise Roemer-Melchior. Für Frauensprecherin Anne Marben fand sich bei der Versammlung keine Nachfolgerin. „Der Posten kann aber auch noch nachträglich besetzt werden“, erklärte der zweite Kreisvorsitzende Stephan Cardinahl, der die Wahlen leitete. Neue Beisitzer sind Anne Marben, Inge Frankenstein, Reinhard Göbel, Franz Suhrke, Petra Lüdde, und Lilie Gripp. Neu im Kreis der Revisoren ist Christel Feyerabend.

Im Anschluss an die Mitgliederversammlung informierte die Geschäftsführerin des Hospiz‘ Bardowick, Corina Schaller, über ihre Arbeit in den beiden Häusern von St. Marianus. Auch das Hospiz hatte mit Corona zu kämpfen: „Sterbebegleitung mit Maske und ohne Berührung ist fast nicht möglich“ berichtete sie. Einen Corona-Ausbruch hatte es in Bardowick jedoch nicht ein einziges Mal gegeben. Corina Klein positionierte sich klar beim aktuellen Thema der Frage Sterbehilfe. „Wir brauchen das nicht“, betonte sie. „Unser Weg ist die optimale Versorgung.“ Lebensqualität ist der Dreh- und Angelpunkt der Hospiz-Philosophie – und das kann sehr vieles sein und sehr individuell. Das Team ist extrem flexibel und ideenreich. Schmerzen müsse heute niemand mehr am Ende seiner Tage haben, betonte Corina Klein. Dank der hochspezialisierten Palliativärzte, mit denen das Hospiz vernetzt ist, sei heute vieles möglich.