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Wustrow

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Rentner bei den Energiekosten vergessen

Zwei Jahre währt die Pandemie nun schon und macht Vereinen und Verbänden ihre Arbeit schwer. Umso glücklicher waren die Mitglieder des SoVD-Ortsverbandes Wustrow, sich wenigstens bei der Jahresmitglieder-versammlung wiederzusehen. Trotzdem berichtete Vorsitzende Edeltraud Stenzel von einigen Veranstaltungen und Besuchen bei zu ehrenden Mitgliedern.

Die Anwesenden schienen mit der Arbeit ihres Vorstandes in dieser schwierigen Zeit jedoch voll zufrieden zu sein, denn sie wählten alle einstimmig erneut ins Amt. Vorsitzende bleibt Edeltraud Stenzel, ihre Stellvertreterin Marina Kahmann-Jagow, Schatzmeister Jörg Jagow, und Schriftführer Dieter Bengs.

Kreisvorsitzende Elfi Rosin überbrachte Grüße aus dem Regionalberatungsbüro in Lüneburg. Die Sozialberatungen und Vorgespräche für Widerspruchs- und Klageverfahren erfolgten wegen der Pandemieeinschränkungen per Telefon oder auch Video, erläuterte sie. Die Verfahrenszahlen lagen trotz Corona etwas über den Zahlen in den Vorjahren. „Insgesamt haben wir für die Mitglieder im Kreisverband Lüneburg-Lüchow etwas mehr als zwei Millionen Euro erstreiten können“, freute sie sich.

In ihrem Vortrag ging sie auf die enorm gestiegenen Kosten für Energie ein. Insbesondere die Treibstoffpreise machten den Menschen in den Flächenregionen wie Lüchow-Dannenberg große Probleme. Ein Kritikpunkt auch für den SoVD: Dass die Rentner bei diesem Punkt von der Bundesregierung vergessen worden seien. Sie verlas den offenen Brief des SoVD-Bundesvorstandes zu diesem Thema, in dem klar kritisiert wird, dass der beschlossene Energiebonus von 300 Euro nur steuerpflichtigen Erwerbstätigen zusteht.

Der Krieg in der Ukraine ist ein weiteres Thema, dass die Menschen derzeit beschäftigt. „Gerade die Älteren werden durch die schlimmen Bilder an ihre eigenen belastenden Kriegs- und Vertreibungserlebnisse erinnert“, sagte sie. Sie bat daher die Anwesenden, Flüchtlingsinitiativen vor Ort vor allem für Frauen und Kinder aus dem ukrainischen Kriegsgebiet solidarisch zu unterstützen und sie willkommen zu heißen.