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Öffentliche Vorlesung und Diskussion

Die Fachvorlesung hält Prof. Dr. Uta Meier-Gräwe, Uni Gießen und Mitglied in den Sachverständigen Kommissionen für den 1. Und 2. Gleichstellungsbericht der Bundesregierung. Ihr Thema ist die gesellschaftliche Relevanz der unbezahlten und bezahlten Sorgearbeit.

Das Salongespräch im Anschluss befasst sich mit deren Produktivität und Wertschätzung. Es geht um die Anerkennung der unbezahlten Familienarbeit, um die bezahlte Erziehung- und soziale Arbeit und warum diese geringer bewertet und schlechter bezahlt werden.

 

Programm:

Fachvorlesung: 12.15 - 13.45 Uhr in C14.006

Salongespräch: 15-17.30 Uhr in C40.051 (bitte anmelden)

Die Teilnahme ist kostenlos.

Bitte melden Sie sich unter shkgleic@leuphana.de an, da die Plätze begrenzt sind.
Anmeldeschluss ist am 13. April.

 

 

Vorstand verjüngt sich

Dass die Nachfrage da ist, sah auch Samtgemeindebürgermeister Rolf Roth so: „Die Schere zwischen arm und reich geht immer weiter auseinander“, sagte er. „Wir brauchen ihre Arbeit, um eine starke Lobby für sozial Benachteiligte aufzubauen.“ Auch Tespes Bürgermeister Karl-Heinz Kronberger lobte den Einsatz des SoVD. Der stellvertretende Bürgermeister von Marschacht, Heiko Scharnweber, machte deutlich: „Eure Arbeit sieht man oft nicht, aber sie ist immens wichtig, um denen einen Stimme zu geben, die sonst keine haben.“

Auch wenn der Ortsverband selbst keine Rechtsberatung macht, wie Zastrow immer wieder betonte, kann er vor allem darüber aufklären, dass niemand mit Problemen bei der Rente, Pflege oder anderen sozialrechtlichen Fragen allein ist. Er dankte seinem Vorstandskollegen für die Unterstützung im vergangenen Jahr. „Ohne ein gutes Team ist der beste Vorsitzende nichts“, sagte er.

Bei den anstehenden Wahlen ergaben sich kaum Veränderungen. Vorsitzender bleibt Zastrow, sein Stellvertreter Hermann Päper, Schatzmeisterin Monika Linka, Schriftführerin Jutta Zenz und Beisitzerin Irmgard Witt. Nur Beisitzer Lutz Kross schied aus. Für ihn wählten die Mitglieder Rita Hehl ins Amt. „Das wird unseren Vorstand erheblich verjüngen“, frohlockte Zastrow.

Hauptversammlung in Dannenberg: SoVD heute wichtiger denn je

Wie wichtig die Arbeit des Sozialverbandes insgesamt sei, unterstrich auch der Schatzmeister des Kreisverbandes Lüneburg-Lüchow Claus-Dieter Schmidt: „Wenn es den SoVD nicht schon gäbe, dann müsste man ihn erfinden.“ Vor vielen Jahren habe er gedacht, das man den Verband irgendwann einmal nicht mehr brauche, aber „heute brauchen wir ihn mehr denn je“.

Die Notwendigkeit des SoVD verdeutlichte der Vorsitzende mit seinem Jahresrückblick. „Es war ein ereignisreiches Jahr mit vielen Aktionen, an denen wir teilgenommen haben, wie beispielsweise an einer Kundgebung in Hannover zum Thema Inklusion und Überprüfung der Wahllokale auf Barrierefreiheit“, erläuterte Hennig. Aktuell zählt der Ortsverband 240 Mitglieder.  

Nach der Versammlung referierte Melanie Schulz vom Pflegedienst Behrens über Leistungen der Pflegekassen und -dienste. Ergänzend dazu erhielten alle Interessierten das neu erschienene Pflegetagebuch des SoVD.

Eine Kandidatin in Aussicht

Margret Röseler war vor zwei Jahren eingesprungen, um den Ortsverband zu retten, hatte aber von Anfang an gesagt, dass sie nur eine Wahlperiode übernehmen wolle. Jetzt hat der Ortsverband drei Monate Zeit, einen neuen Kandidaten zu finden, sonst wird er aufgelöst oder mit einem anderen zusammengelegt.

Dabei ist die Arbeit des SOVD heute wichtiger denn je, wie auch die stellvertretende Bürgermeisterin Julie Wiehler betonte: „Viele wissen gar nicht, was der SoVD ist“, sagte sie. „Er ist nicht ein Verein Kriegsversehrter sondern ein wichtiger Faktor in unserer Gesellschaft und der Politik.“ Armut und Benachteiligung sei nicht nur ein Thema für die ältere Generation, sondern gerade auch für die jüngere.

Das konnte auch Brigitte Molter vom VdK nur unterstützen: „Beim Thema Rente sind wir kaum noch betroffen, aber für unsere Kinder und Enkel sieht es ganz düster aus.“ Sie sieht die Aufgabe der Sozialverbände auch darin, die jüngere Generation auf diese Missstände hinzuweisen, damit sie noch etwas unternehmen können.

Zwar fanden sich bei den Wahlen keine Vorsitzenden, doch meldete sich Sonja Thießel (63) für das Amt der Beisitzerin. „Ich würde vielleicht auch mehr machen, aber ich weiß ja gar nicht, was ich da machen müsste“, sagte sie. Organisieren vor allem, wie der Jahresbericht von Margret Röseler zeigte: gesellige Veranstaltungen und Fahrten, aber auch politische Vorträge.

Doch auch Erfreuliches gab es an diesem Vormittag zu vermelden: Schatzmeisterin Erika Falkenthal bleibt im Amt, „solange niemand erwartet, dass ich am Computer arbeite“.

Margret Röseler dankte ihr für die „extrem genaue Kassenführung“ und holte dann einen Stapel Urkunden hervor. Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurden Christel Lehnert, Wolfgang Betz, Ernst-August Scholz und Otto Evers geehrt. Für 10 Jahre Mitgliedschaft Brunhilde und Andreas Dombrowski, Rita und Hans-Jürgen Heßler, Monika Schröder, Matthias Pinnow, Hartmut Schulz und Torsten Krasselt.

Norbert Thiemann ist neuer Vorsitzender

Sie wurde von den Mitgliedern nun als stellvertretende Vorsitzende ins Amt gewählt. Die Kasse wird weiterhin von Edith Ehlert betreut. Neue Schriftführerin ist Regina Bütow und zur Frauensprecherin wurde Margarete Noll gewählt, Johanne Düwel komplettiert den Vorstand als Beisitzerin.

Thiemann machte deutlich, dass der Sozialverband Deutschland nicht nur Partner in sozialen Fragen, sondern auch eine starke Gemeinschaft ganz in der Nähe ist. „Der SoVD bietet für jeden im Bedarfsfall Beratung und Unterstützung in sozialrechtlichen Fragen“, sagte er. „Nicht nur bei der Rentenbeantragung sondern auch bei der Durchsetzung von Ansprüchen nach einem Arbeitsunfall oder gegenüber den staatlichen Sozialbehörden.“

Der Ortsverband Amelinghausen ist auch ein Forum für gesellige Treffen und Gespräche. „Unser Angebot reicht von Themenabenden über gesellige Nachmittage bis zu Tagesfahrten“, so Thiemann. „Auch Gäste sind bei unseren Veranstaltungen herzlich willkommen.“

Ein aufregendes letztes Jahr für Elfi Rosin

Für die scheidende Vorsitzende war es noch einmal ein ganz besonderes Jahr gewesen. Der SoVD feierte bundesweit sein 100-jähriges Bestehen und: „Einen Tag später haben wir in Adendorf unser eigenes Fest gefeiert, nämlich den 70. Geburtstag des Ortsverbandes“, erinnerte Elfi Rosin.

Doch der Sozialverband hat nicht nur gefeiert, sondern sich aktiv in die Politik sowohl auf Bundes- als auch auf Landes- und Ortsebene eingesetzt. „Barrierefreiheit ist eines der Vorhaben, die wir hier in Adendorf baldmöglichst umsetzen wollen“, betonte sie. „Der Behindertenbeauftragte der Gemeinde Adendorf, Frank Schade, und ich haben kürzlich das Rathaus auf Barrierefreiheit geprüft und festgestellt, dass es da noch einiges zu tun gibt.“

Auch mit der Gemeinde arbeitet der SoVD zusammen: Im Rahmen „Dialog mit Senioren“ gab Vorträge über Einbruchschutz, Notrufeinrichtungen und die stark besuchte Demenz-Info-Reihe im Rathaus.

Nicht zuletzt war es aber auch ein besonderes Jahr für Elfi Rosin, weil sie aufgrund ihres unermüdlichen Engagements für das Soziale im November vom Bürgerverein Lüneburg als „Bürgerin des Jahres 2017“ mit dem Sülfmeisterring ausgezeichnet wurde.

Der Adendorfer Ortsverband wächst langsam aber beständig: Waren es im vergangenen Jahr noch 510 Mitglieder ist die Zahl inzwischen auf 517 angewachsen. Das verdankt der Verband nicht nur seiner Beratung in Sachen Rente, Pflege, Gesundheit und mehr sondern auch den geselligen Veranstaltungen und Informationsreisen, die die Menschen im Ort zusammen bringen.

Kein Wunder, dass auch in diesem Jahr wieder Mitglieder für besonders langjährige Treue zum SoVD ausgezeichnet wurden: Wolfgang Böthel, Erne und Felix Holzem, Otto Kohlfeld und August Sachau bekamen für 25 Jahre Mitgliedschaft Nadel, Ehrenurkunde und Blumen. Armin Doller wurde sogar für 50 Jahre im Verband geehrt.

Jahreshauptversammlung in Bleckede: Ein Jahr mit neuem Vorsitzendem

Dass die Arbeit des Sozialverbandes wichtig ist, zeigten auch die Zahlen, die der stellvertretende Kreisvorsitzende Stephan Cardinahl mitgebracht hatte. „Wir hatten allein in diesem Jahr 680 Fälle, in denen wir für unsere Mitglieder eingetreten sind“, berichtete er. Und die werden immer mehr: Inzwischen hat der SoVD kreisweit über 9000 Mitglieder.

Auch Bürgermeister Jens Böther lobte die Arbeit des Sozialverbandes. „Es ist heute nicht mehr ganz selbstverständlich, dass Menschen sich ehrenamtlich für eine gute Sache engagieren.“ Er berichtete der geplanten Sanierung des Elbschlosses. „Wir wollen versuchen, das auch barrierefrei hinzubekommen, denn das liegt uns sehr am Herzen“, sagte er mit Blick auf ein Anliegen, für das sich der SoVD stark macht. „Aber das ist nicht ganz einfach, denn wir streiten uns deshalb ziemlich mit dem Denkmalschutz.“

Um Streit ging es beim anschließenden Vortrag weniger – eher um windige Schmeicheleien. Nämlich denen von Betrügern, wie Kathrin Richter vom Präventionsteam der Polizei Lüneburg berichtete. Ob nun Enkeltrick, Handtaschenraub oder wilde Phantasiegeschichten, mit denen Betrüger nichts ahnenden Menschen das Geld aus der Tasche ziehen wollen. Sie betonte aber auch, dass Deutschland so sicher sei, wie nie zuvor. „Bleiben Sie sensibel“, forderte sie die Zuhörer auf. „Und wenn Sie ihnen der Mann am Telefon irgendwie komisch vorkommt, legen Sie einfach auf."

Jahreshauptversammlung in Neetze: Steigende Mitgliederzahlen

Rath stellte sich auch den Fragen der SoVD-Mitglieder. Sei es nun die, warum die Familienanzeigen immer mal wieder woanders stehen (technische Gründe) oder auch sozialrechtliche Nachfragen zu dem Betrieb selbst. So wollte der Vorsitzende wissen, ob die LZ im Arbeitgeberverband ist, wie viele Frauen dort arbeiten (ein Drittel) und ob sie das gleiche verdienen wie ihre männlichen Kollegen. „Wir sind im Verband und wir zahlen Tarif“, antwortete Rath nicht ohne Stolz.

Mit Interesse lauschte der Chefredakteur den Reden seiner Tischkollegen, die allesamt lobende Worte für den SoVD-Neetze fanden. Helmut Kowalik vom Kreisvorstand lobte vor allem die Präsenz des Verbandes beim Dorffest. „Das ganze Dorf war hier und der SoVD mitten drin, so muss es sein.“

Doch auch in der Politik waren die Neetzer rührig: „Wir haben zwei Anträge zur Verbesserung des Dorfplatzes eingebracht“, sagte Raulf bei seinem Jahresbericht. „So soll ein Behindertenparkplatz geschaffen werden und eine Sitzgelegenheit für Senioren.“ Zwar gibt es die Zusagen für beides seitens der Gemeinde aber noch ist nichts geschehen. „Für das Aufbringen der Markierungen brauchen wir schon mal ein paar Tage durchgehend trockenes und frostfreies Wetter und das hat es seit September ja fast nie gegeben“, erklärte Bürgermeister Karsten Johansson das Versäumnis.

Stolz ist Raulf auf den Mitgliederzuwachs in seinem Ortsverband: Wir haben die magische Zahl von 200 überschritten und liegen jetzt bei 208“, verkündete er. „Schon daran kann man sehen, wie wichtig der SoVD ist.“

Auch für das kommende Jahr will der SoVD am Ball bleiben. Geplant sind neben den geselligen Veranstaltungen und einer Tagesfahrt nach Glückstadt unter anderem die Unterstützung des Vereins Dörferbus Ostheide und für den Erhalt der ehemaligen Jugendbildungsstätte.

Bei den turnusgemäßen Wahlen wurde fast der gesamte Vorstand einstimmig wieder gewählt. Nur Beisitzer Dieter Schierloh kandidierte nicht wieder. Ihm folgt Jürgen Meyer ins Amt. Neben den Wahlen stand auch die Ehrung langjähriger Mitglieder an: Margarete und Horst Ohms, Horst Hartmann und Herman Schulz erhielten Urkunde, Anstecker und einen Blumenstrauß als Dankeschön.

Ehrungen mit Aussicht auf Blumenstrauß

Kein Wundern, dass ein großes Anliegen des SoVD in Neu Darchau die Mobilität ist. „Die Nahverkehrsanbindung ist schlecht und der HVV lässt sich einfach nicht erweichen hier etwas zu unternehmen.“

Trotzdem war der Saal des Göpelhauses bei der Jahreshauptversammlung voll, als Gastreferent Kai Eggert von der Polizei Lüchow zum Auftakt über die übeln kleinen Tricks von Betrügern berichtete. Nicht zuletzt auch wegen der Vernetzung mit anderen Vereinen in der Region, die der Vorsitzende beständig vorantreibt.

„Wir haben aktuell 278 Mitglieder, das ist einigermaßen stabil, aber es könnten gern noch mehr sein“, sagte Cardinahl bei seinem Jahresbericht. „Sprecht mit Euren Nachbarn: Irgendwann braucht jeder einmal die Hilfe des SoVD.“

Für mehr ehrenamtliches Engagement warb auch Kreisschatzmeister Claus-Dieter Schmidt, der eigens für die anstehenden Wahlen nach Neu Darchau gekommen war. „Die Bereitschaft zum Ehrenamt hat abgenommen, obwohl es mehr denn je gebraucht wird“, sagte er. Auch für sich selbst sucht er einen Nachfolger: „Nach 16 Jahren werde ich nicht wieder für das Amt des Kreisschatzmeisters antreten und vielleicht findet sich ja auch hier im Saal jemand, der dazu Lust hat.“

Der Vorstand des SoVD Katemins stellt sich geschlossen der Wiederwahl und erhielt das einstimmige Votum der Versammlung. Schließlich ehrte Cardinahl noch die langjährigen Mitglieder des Ortsverbandes. Angelika Borbe, Edeltraut Kassebaum, Elke Werner, Elke Spielker, Heidemarie Päßler, Werner Borbe, Lothar Hensling und Reinhold Spilker erhielten ihre Urkunden und Anstecknadeln. Allerdings keinen Blumenstrauß: „Bei dem Wetter wollte ich nicht, dass die Blumen leiden und Ihr gar nichts davon habt“, sagte der Vorsitzende. „Aber sobald es wieder besser wird bringe ich sie Euch jedem einzelnen persönlich vorbei – mein Wort darauf.“

Jahreshauptversammlung in Deutsch Evern/Wendisch Evern: Mitgliederzahl geht nach oben

Ein Modell, das im vergangenen Jahr voll aufging. Restvorstand und Helferkreis haben die traditionellen Veranstaltungen am Leben halten können. „Auch der Mitgliederstand ist stabil geblieben“, so Joachim Baumung, der den Vorstandsbericht vortrug. „Ende Dezember waren wir zwar nur 154, aber im Januar sind schon wieder etliche eingetreten.“

Baumung hatte an diesem Tag das SoVD-Schwarzbuch mitgebracht. Unter dem Titel „So gemein ist Niedersachsen“ listet der Landesverband darin die krassesten Fälle aus der Rechtsberatung in ganz Niedersachsen auf. „Da kann man gute Tipps finden“, so Baumung.

Für das laufende Jahr setzt der Vorstand wieder auf das Matjes-Essen, das Grillen und das Oktoberfest. Doch auch sozialpolitische Themen sollen dazu kommen. So ist etwa auf Einladung von Bürgermeisterin Ulrike Walter eine Diskussionsrunde über kommunale Fragen geplant, Vorträge zu unterschiedlichen Themen und eine Informationsfahrt.

Elfi Rosin lobte die reibungslose Zusammenarbeit des Restvorstandes mit dem Helferkreis. „Ich bin stolz auf Ihr Engagement“, erklärte sie. Stolz sei sie aber auch auf die Juristen und Experten im Beratungszentrum Lüneburg, die alle SoVD-Mitglieder kostenlos beraten. „Wir haben allein in diesem Jahr 2,1 Millionen Euro vor den Sozialgerichten erstritten“, betonte sie. „Geld, das jetzt in den Taschen unserer Mitglieder ist.“

Zwar standen Vorstandswahlen an diesem Abend erneut auf der Tagesordnung, doch auch diesmal fanden sich keine Freiwilligen. Deshalb wird das neue Modell „Restvorstand und Helferkreis“ fortgesetzt. „Sollte doch jemand Interesse haben, einfach melden“, sagte Elfi Rosin. „Derjenige kann ohne Versammlung direkt vom Landesverband in sein Amt eingesetzt werden.“

Jahreshauptversammlung in Artlenburg: Vorstand geschlossen wieder gewählt

Doch nicht nur Kowalik war begeistert von der Arbeit des Vorstandes. Die Mitglieder entlasteten den gesamten Vorstand und wählten ihn auch ohne Diskussion einstimmig erneut ins Amt.

Aktuell hat der Artlenburger Ortsverband 259 Mitglieder. „Das ist einer mehr als letztes Jahr“, so Vorsitzender Fred Siewers. Entspannt und routiniert berichtete er von Info-Veranstaltungen des letzten Jahres, einem Vortrag zum Thema „Entspannt älter werden“ und geselligen Nachmittagen.

Auch für 2018 hat der Vorstand wieder einige Infos und Aktivitäten vorbereitet. Im geselligen Bereich sind eine Tagesfahrt nach Friedrichstadt und eine Fahrt nach Danzig geplant. „Für die Informationsveranstaltungen wollen wir eine Arbeitsgruppe bilden“, so der Vorsitzende. Fest steht jedoch schon ein Vortrag über Vorsorgevollmacht und Schwerbehinderung im April.

Im Laufe der Jahreshauptversammlung ehrte Fred Siewers außerdem Thomas Harms, Theodor und Hannelore Schrör, Dieter Westermann und Susanne Chuchra für zehnjährige Mitgliedschaft.

Jahreshauptversammlung in Bardowick: Neue Frauensprecherin

„Ich freue mich sehr, dass wir jetzt auch hier in Bardowick eine Frau für dieses Amt begeistern konnten“, sagte Kreisfrauensprecherin Ingeborg Frankenstein. Die erste Amtshandlung der neuen Frauensprecherin wird die Mitgestaltung des Equal-Pay-Days am 14. März – der Tag, der verdeutlich, wie viel weniger Lohn Frauen im Vergleich zu Männern für die gleiche Arbeit erhalten.

Die Idee für eine Frauensprecherin war aus dem Frauenfrühstück entstanden, das der Ortsverein vor einiger Zeit ins Leben gerufen hatte. „Inzwischen haben wir derartig guten Zulauf, dass wir das Frühstück künftig auch für Männer öffnen werden“, so Vorsitzender Harald Ernst. Neben diesem Thema haben sich die Mitglieder auch mit dem Rettungsdienst befasst. Genauer gesagt mit der Seenotrettung. „Bei der Fahrt nach Bremen waren 38 Mitglieder mit dabei“, so Ernst. Zu diesen Info-Veranstaltungen kamen auch gesellige wie etwa der Besuch des Hafengeburtstages in Hamburg oder ein Dankeschön-Essen für die Helfer im Ortsverein.

Mit rund 418 Mitglieder ist der Ortsverein Bardowick stabil. Drei davon wurden bei der Jahreshauptversammlung für 25 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet: Ilse Brandenburg, Ingeborg Märschel und Heike Steinfels erhielten die Ehrennadel samt Urkunde und eine Ausgabe des Buches „100 Jahre SoVD“.

Jahreshauptversammlung in Gellersen: Viel Lob von fünf Bürgermeistern

Eine schönere Bestätigung für ihre ehrenamtliche Arbeit hätte der SoVD Gellersen gar nicht bekommen können: Während der Jahreshauptversammlung im Alten Pothhof lobten gleich fünf Bürgermeister den Sozialverband für seinen Einsatz gegen soziale Ungerechtigkeit. „Die deutsche Wirtschaft brummt“, befand etwa Samtgemeindebürgermeister Josef Röttgers. „Aber immer mehr Menschen fallen hinten runter.“ Da sei der SoVD mit seinen über 500 000 Mitgliedern landesweit eine starke Stimme für die Gerechtigkeit.

Reppenstedts Bürgermeister Peter Bergen las aus einem juristischen Schreiben vor, das er selbst bekommen hatte. „Da wird wohl jedem klar, dass man die juristischen Experten des SoVD in Lüneburg braucht“, schmunzelte er. Diesen Lobreden schlossen sich die Bürgermeister von Südergellersen, Kirchgellersen und Westergellersen an. Alle fünf hatten einen Umschlag für den Vorsitzenden Hinrich Gehrmann dabei, dessen Inhalt sicherstellen sollte, dass die Arbeit des SoVD fortgesetzt wird.

Aus Gehrmanns Jahresbericht wurde deutlich, wie sehr der SoVD in der Samtgemeinde Gellersen auch Teil des gesellschaftlichen Lebens ist. „Wir waren bei Veranstaltungen des DRK ebenso dabei, wie beim Königsball, der 750-Jahr-Feier der Gemeinde Gellersen und haben aktiv die Seniorenfeier der Samtgemeinde unterstützt“, zählte er auf. Für letztere haben Torten mit Logo und Slogan des SoVD gebacken.

Die Vortragsreihe zum Thema Vorsorgerecht und Patientenverfügung seien gut besucht gewesen, sagte Gehrmann. Außerdem berichtete er von der landesweiten Sternfahrt nach Hannover, bei der er und Schriftführerin Marit Wulf mit Bus und Bahn den Weg nach Hannover unter die Lupe genommen und mögliche Barrieren genauer angeschaut hatten. „Ich bin stolz auf mein Team und sage herzlichen Dank für so viel Einsatzbereitschaft“, schloss er.

Bei den turnusgemäßen Vorstandswahlen wurden drei Mitglieder neu gewählt: Neue Frauensprecherin ist Hannelore Ortstein, neue Beisitzerin Gabi Marter und neuer Revisor Jörn Kachel. Alle anderen Positionen wurden in ihrem Amt bestätigt. Allerdings ist der Vorstand nicht komplett: Es neuer Schatzmeister konnte bislang nicht gefunden werden. „ich werde das mit unserem Kreisvorstand besprechen“, sagte Kreisschatzmeister Claus-Dieter Schmidt, der die Wahlen leitete. „Wenn wir niemanden finden, muss der Vorstand jemanden aus seiner Mitte bestimmen, der das Amt übernimmt.“